Silberbach fordert weniger Bürokratie bei EU-Fördermitteln

Bei Fördermitteln der Europäischen Union (EU) gibt es inzwischen so hohe Anforderungen an die Antragsteller, dass die Verwaltungslasten den Nutzen der Fördermittel inzwischen teilweise in Frage stellten, kritisierte der der stellvertretende dbb Bundesvorsitzende Ulrich Silberbach am 14. Juni 2017. „Das betrifft vor allem die Städte und Gemeinden und dort die Kolleginnen und Kollegen in den Kommunalverwaltungen. Die Europäische Kommission sollte prüfen, ob eine Vereinfachung der Verfahren ohne Kontrollverlust und höhere Missbrauchsanfälligkeit möglich ist.“

„Zu viele bürokratische Vorschriften und Erfordernisse belasten nicht nur die Bürger und Unternehmen, sondern auch die Verwaltung und ihre Mitarbeiter“, so Silberbach. „Wir brauchen weniger und dafür klare Vorgaben, wenn wir unsere Kommunalverwaltung und insbesondere kleinere Gemeinden nicht überlasten wollen. Das gilt für EU-Förderprogramme, aber auch für europaweite Ausschreibungen. Europa muss näher an die Menschen herankommen. Überkomplizierte Förderrichtlinien helfen dabei nicht.“

 

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