Deutsche Polizeigewerkschaft (DPolG)

Polizeiliche Kriminalstatistik: „Bedingtes Bild der wirklichen Kriminalitätslage“

Die Zahlen der bundesweiten Polizeilichen Kriminalstatistik (PKS) 2021 bezeichnet die DPolG als „nur auf den ersten Blick erfreulich“.

Der DPolG Bundesvorsitzende Rainer Wendt sagte der Zeitung „Die Welt“ am 6. April 2022: „Viele Kontrolldelikte wie der Drogenhandel und auch die Präventionsarbeit der Polizei sind in jüngster Zeit zugunsten von Corona-Kontrollen und Flüchtlingsbewegungen nach Deutschland, hinten runtergefallen.“ Die aktuelle Statistik wurde am 5. April von Bundesinnenministerin Nancy Faeser und dem Präsidenten des Bundeskriminalamtes (BKA) Holger Münch vorgestellt.

Der größte Anteil an den rund fünf Millionen Straftaten entfällt wie in den Vorjahren mit etwa einem Drittel auf Diebstahlsdelikte (1,48 Millionen Fälle, minus 11,8 Prozent). So sind viele Straftaten im „sozialen Nahbereich der Bürger“, wie es in der PKS heißt, deutlich rückläufig. Es wurden weniger Kraftfahrzeuge (21.584, minus 8,7 Prozent) und Fahrräder (233.584, minus 10,5 Prozent) gestohlen. Cybercrime-Straftaten nahmen hingegen zu. Bundesweit wurden 146.363 Straftaten (plus 12,1 Prozent) polizeilich erfasst, bei denen der Computer die Tatwaffe war.

 

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