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Auch in der Verhandlungsrunde zwischen dem dbb und dem Arbeitgeberverband BDLS am 5. Oktober 2022 in Potsdam hat es keine Zwischenergebnisse gegeben. Verhandelt wurde erneut im Schwerpunkt über höhere Zeitzuschläge. Parallel wird weiter über Zulagen für Führungskräfte und Ausbildende verhandelt. Im Zentrum der Verhandlungsrunde stand eine Neufassung der Regelung zu den Zeitzuschlägen. Der dbb fordert hier eine deutliche Steigerung der Zeitzuschläge in der Luftsicherheit. Arbeit zu ungünstigen Zeiten und zusätzliche Arbeit müssen angemessen vergütet werden. Die dbb-Forderungen im Detail wurden bereits veröffentlicht. Ein konkretes Angebot der Arbeitgeberseite steht nach wie vor aus. dbb Verhandlungsführer und Fachvorstand Tarifpolitik Volker Geyer erklärte: „Hier müssen sich die Arbeitgeber deutlich bewegen. Wir haben zwar in diesem Frühjahr umfangreiche Steigerungen bei den Stundenentgelten vereinbart. Aber angesichts der großen Personalnot an den Flughäfen und der extremen Kostensteigerungen für die Beschäftigten in den letzten Monaten muss sich auch bei den übrigen Arbeitsbedingungen etwas tun. Die Arbeit für ein Luftsicherheitsunternehmen muss attraktiv bleiben. Die Kolleginnen und Kollegen müssen umfassende Wertschätzung erfahren, auch und besonders für ihren Einsatz zu ungünstigen Zeiten und für Mehrarbeit.“ Des Weiteren laufen auch die Verhandlungen über Zulagen für Führungskräfte und Ausbildende weiter. Die dbb Verhandlungskommission fordert, dass Führungsverantwortung und Verantwortung für die Ausbildung im Entgeltsystem abgebildet werden. Um die abgestufte Verantwortung darstellen zu können, sind aus Sicht des dbb bei den Führungsfunktionen mindestens drei Ebenen notwendig. Im Bereich der Ausbildung könnten unter Umständen auch weniger Ebenen ausreichen. Hier gibt es bisher noch kein konkretes Angebot der Arbeitgeberseite. Auch über die Höhe der Zulagen wurde bisher nicht verhandelt. Die Verhandlungen sollen noch im Oktober fortgesetzt werden.

Der dbb, der für seine Mitgliedsgewerkschaft komba verhandelt, hat sich mit der Dortmunder ServiceDo am 29. September 2022 auf eine tarifliche Übergangslösung geeinigt. Die zwei Verhandlungsrunden waren geprägt durch die angespannte wirtschaftliche Lage des Klinikums Dortmund einerseits und die hohen Belastungen der Arbeitnehmenden infolge der hohen Inflation andererseits. Für den dbb stand daher ein deutlicher Lohnzuwachs insbesondere für die unteren Lohngruppen im Vordergrund. Die Verhandlungen wurden teils sehr kontrovers geführt, führten aber gleichwohl zu einer tragbaren Zwischenlösung: Es gibt ab 1. Oktober 2022 mehr Geld für Arbeitnehmende und Azubis. Vereinbart wurde eine Erhöhung der Vollzeitentgelte um eine tarifliche Zulage, wobei diese in der Stufe 1 in den Entgeltgruppen bis einschließlich der EG 6 etwas höher ist als in den Stufen 2 und 3. Die Zulage wird bei Beschäftigten in Teilzeit anteilig entsprechend des vereinbarten Stundenumfangs gezahlt. Die Zulage wird auch bei der Berechnung der verschiedenen Zuschläge berücksichtigt. Alle Details zur Einigung gibt es auf dbb.de.

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