• Warnstreik

Warnstreiks in Rheinland-Pfalz: 400 Beschäftigte bei Kundgebung in Koblenz

Beschäftigte des öffentlichen Dienstes in ganz Rheinland-Pfalz haben am 19. März 2014 an Warnstreiks teilgenommen. Auf dem Rathausplatz in Koblenz protestierten 400 von ihnen für höhere Einkommen. Damit soll vor der zweiten Runde der Tarifverhandlungen mit Bund und Kommunen, die am Donnerstag (20. März) in Potsdam beginnt, der Druck auf die Arbeitgeberseite erhöht werden.

Siglinde Hasse, stellvertretende Vorsitzende der dbb Tarifkommission und Mitglied der Verhandlungskommission, sagte auf der Kundgebung: „Die Arbeitgeber haben es wieder nicht geschafft, in der ersten Runde ein verhandlungsfähiges Angebot vorzulegen. Dabei liegen unsere Forderungen seit Monaten auf dem Tisch: 100 Euro Sockel und 3,5 Prozent mehr. Die Hinhaltetaktik von Bund und Kommunen muss schnell ein Ende haben.“

Rolf Führ, Landesvorsitzender der komba gewerkschaft, verteidigte die Forderung gegen die Kritik der Arbeitgeber, die diese als „maßlos“ bezeichnet hatten: „Die Beschäftigten dürfen nicht für eine verfehlte Finanzpolitik in die Pflicht genommen werden. Es geht letztlich um nicht weniger, als den öffentlichen Dienst wieder attraktiv für Nachwuchskräfte und damit fit für die Zukunft zu machen.“

Gerhard Bold, stellvertretender Vorsitzender des dbb rheinland-pfalz, verwies auf die bereits heute dramatische Situation des öffentlichen Dienstes in Rheinland-Pfalz: „Pauschale Stellenkürzungen ohne vorherige Aufgabenkritik, Deckelung von Besoldung und Versorgung im Landes- und Kommunaldienst: Das alles geht am Personal, Tarifangestellten ebenso wie Beamten, nicht spurlos vorbei. So wird der öffentliche Dienst kaputt gespart.“

 

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