10. Seniorenpolitische Fachtagung
30. September 2026 | 10:00 – 16:00 Uhr | dbb forum berlin

Das Panel

Dr. Horst Günther Klitzing

Vorsitzender dbb bundesseniorenvertretung

Dr. Horst Günther Klitzing, Mitglied des Deutschen Philologenverbandes (DPhV) im dbb, wurde am 23. März 1948 in Remscheid geboren und lebt in Marburg.

Er ist seit 2013 pensionierter Ministerialrat. In seiner letzten beruflichen Funktion von 2007 bis 2013 war er Leiter des Staatlichen Prüfungsamtes für das Lehramt an Schulen beim Kultusministerium des Saarlandes. Von 1997 bis 2001 war Dr. Horst Günther Klitzing zudem Mitglied des Hauptpersonalrats Gymnasien beim Kultusministerium des Saarlandes und zuletzt dessen stellvertretender Vorsitzender.

Seit 1984 engagierte sich Dr. Horst Günther Klitzing im Vorstand des Saarländischen Philologenverbandes (SPhV), dessen Vorsitzender er von 1991 bis 2006 war. 2009 wurde er Ehrenvorsitzender des SPhV. Dr. Horst Günther Klitzing war von 1992 bis 2017 Mitglied im geschäftsführenden Vorstand des DPhV, seit 2004 als stellvertretender Bundesvorsitzender. 2013 hat er die Funktion des Seniorenbeauftragten übernommen. Von 2007 bis 2012 nahm er die Funktion des Schriftführers im Landesvorstand des dbb saar wahr, von 2012 bis 2017 die des stellvertretenden Landesvorsitzenden. Seit 2017 ist Dr. Horst Günther Klitzing Ehrenmitglied des dbb saar.

Dr. Horst Günther Klitzing ist seit 2018 Vorsitzender der dbb bundesseniorenvertretung und wurde am 16. Oktober 2023 wiedergewählt.

Volker Geyer

Bundesvorsitzender dbb beamtenbund und tarifunion

Volker Geyer wurde am 9. November 1965 in Lisberg geboren.

Er ist Mitglied in der DPVKOM (Kommunikationsgewerkschaft DPV) und war von 2007 bis 2017 Bundesvorsitzender der DPVKOM.

Seit 2002 ist er Mitglied im Bundeshauptvorstand des dbb beamtenbund und tarifunion und seit 2004 Mitglied im Bundesvorstand

Von 2017 bis 2025 füllte er das Amt des stellvertretenden Bundesvorsitzender und Fachvorstand Tarifpolitik aus.

Am 23. Juni 2025 wurde Volker Geyer zum dbb Bundesvorsitzenden gewählt.

Dr. Georg Kippels, MdB

Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Gesundheit

Dr. Georg Kippels wurde am 21. September 1959 in Bedburg geboren.

Nach dem Besuch des Silverberg-Gymnasiums, den er mit dem Abitur abschloss, leistete er von 1978 bis 1979 Wehrdienst. Sein erstes Staatsexamen legte er 1985 in Köln ab, das zweite Staatsexamen folgte 1989 in Düsseldorf. Seit 1989 ist Dr. Georg Kippels selbstständig als Rechtsanwalt in Bedburg tätig; 1990 promovierte er in Köln.

Dr. Georg Kippels ist seit 1980 Mitglied der CDU. Von 1994 bis 2024 war er Stadtverordneter der CDU Bedburg und von 2000 bis 2020 Ortsbürgermeister in Bedburg-Mitte. Darüber hinaus ist er stellvertretender Bezirksvorsitzender der CDU Mittelrhein, Bezirksvorsitzender der Mittelstands- und Wirtschaftsunion im Bezirksverband Mittelrhein sowie Mitglied des Wirtschaftsrates derCDU.

Seit dem 22. Oktober 2013 ist Dr. Georg Kippels Mitglied des Deutschen Bundestages.

Seit der 18. Wahlperiode ist er ordentliches Mitglied im Ausschuss für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung. Seit 2015 gehört er zudem als ordentliches Mitglied dem Ausschuss für Gesundheit an. Seit der 19. Wahlperiode ist er außerdem ordentliches Mitglied im Unterausschuss Globale Gesundheit; in der 18. Wahlperiode war er stellvertretendes Mitglied im Europaausschuss. 

Prof. Dr. Michael Denkinger

Präsident der Deutschen Gesellschaft für Geriatrie; Ärztlicher Direktor, Agaplesion Bethesda Klinik, Leiter des Instituts für Geriatrische Forschung der Universitätsklinik Ulm

Prof. Dr. med. Michael Denkinger ist Facharzt für Innere Medizin und Geriatrie sowie Ärztlicher Direktor der AGAPLESION Bethesda Klinik Ulm. Zudem leitet er seit 2020 das Institut für Geriatrische Forschung am Universitätsklinikum Ulm.

Nach dem Medizinstudium und der Promotion in Freiburg sowie einem Forschungsaufenthalt in Cleveland (USA) absolvierte er seine Weiterbildung in Freiburg und Ulm. Es folgten Tätigkeiten als Physician Scientist und Oberarzt, bevor er 2014 die ärztliche Leitung der AGAPLESION Bethesda Klinik Ulm übernahm.

Seine wissenschaftlichen und klinischen Schwerpunkte liegen in der Inneren Medizin und Geriatrie, insbesondere in den Bereichen Frailty, Polypharmazie, Delir sowie der digitalen Medizin und dem Einsatz Künstlicher Intelligenz in der Versorgung älterer Menschen.

Prof. Denkinger engagiert sich darüber hinaus in verschiedenen wissenschaftlichen Fachgesellschaften und berufs- sowie gesundheitspolitischen Gremien. Er ist Präsident der Deutschen Gesellschaft für Geriatrie, Vorstandsmitglied im Berufsverband Deutscher Internistinnen und Internisten, Ausschussmitglied der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin sowie Mitherausgeber des Standardlehrbuchs Geriatrie (Kohlhammer Verlag).

Dr. Farhad Pazan

Privatdozent, Koordinator des FORTA-Projekts, Medizinische Fakultät Mannheim der Universität Heidelberg

PD Dr. Farhad Pazan ist Privatdozent an der Klinischen Pharmakologie Mannheim der Universität Heidelberg. Sein wissenschaftlicher Schwerpunkt liegt auf der Optimierung der Arzneimitteltherapie im Alter. Er ist an der Entwicklung und Validierung von FORTA (Fit-fOR-The-Aged) zur Verbesserung der Pharmakotherapie älterer Menschen beteiligt.

Dr. Anna Maria Thomae

Zahnärztin, Heilpraktikerin, Lachyoga-Teacher, Berlin

Dr. Anna Maria Thomae ist Zahnärztin, Heilpraktikerin und Lachyoga-Teacher. Sie beschäftigt sich intensiv mit der heilenden Wirkung des Lachens und des bewussten Kauens auf die Entspannung der Kiefermuskulatur. In Seminaren und Workshops zu Lachen, Kauen und Entspannen begleitet sie Menschen, die ihr Leben aktiver und bewusster gestalten sowie ihre Ernährungsgewohnheiten verändern möchten. Als Autorin hält sie zudem Vorträge zu unterschiedlichen Themen.

Sigrid Pohl-Häußler

Lachyoga-Trainerin, Berlin

Sigrid Pohl-Häußler ist Rentnerin und seit fast 20 Jahren als Lachyoga-Trainerin tätig. Sie ist Mitglied bei FÖN e. V. (Förderverein für Öffentlichkeitsarbeit im Naturschutz), bei Kunstraum Steglitz und bei KunstDemokratie. Darüber hinaus engagiert sie sich im Organisationsteam des Arbeitskreises Literatur UmWelt, nahm von 1995 bis 1999 am Deutsch-Polnischen Poetendampfer teil und ist bei Senior Street Art aktiv.

Sarah Hoffmann

Leiterin Tagespflegeeinrichtung „hoffmannsgarten“, Gründerin Initiative „mittendrin statt nicht dabei“, Berlin

Sarah Hoffmann ist Diplom-Betriebswirtin und war viele Jahre in der Pharmaindustrie in Berlin tätig, bevor sie sich 2012 selbständig machte. Nach der Gründung des Berliner Start-ups „Tollabox“ kehrte sie 2016 in den Gesundheitsbereich zurück und widmet sich seither den Herausforderungen des Alterns, insbesondere dem Thema Demenz und sozialer Teilhabe.

2019 eröffnete sie mit dem „hoffmannsgarten“ die erste Tagespflege Berlins für jüngere Menschen mit Demenz. Die Einrichtung wurde 2024 mit dem Deutschen Pflegepreis für Vielfalt und Respekt in der Pflege sowie 2025 mit dem Tagespflege-Innovationspreis ausgezeichnet.

Neben ihrer unternehmerischen Tätigkeit engagiert sich Sarah Hoffmann ehrenamtlich für pflegebedürftige ältere Menschen, Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen. Mit der von ihr gegründeten Initiative „mittendrin statt nicht dabei“ setzt sie sich für gesellschaftliche Teilhabe und gegen die Isolation im Alter ein. Die Initiative wurde 2024 vom Bundespräsidenten gewürdigt.

Aus ihrer täglichen Arbeit weiß Sarah Hoffmann, wie eng soziale Kontakte, Gesundheit und Lebensqualität im Alter miteinander verbunden sind – und welchen Beitrag gesellschaftliche Teilhabe dazu leisten kann, Einsamkeit vorzubeugen und Gesundheit nachhaltig zu fördern.

Simone Borchardt, MdB

Gesundheitspolitische Sprecherin der CDU/CSU-Bundestagsfraktion und Vorsitzende der Arbeitsgruppe Gesundheit

Simone Borchardt ist seit 2021 Mitglied des Deutschen Bundestages. Als gesundheitspolitische Sprecherin gehört sie dem Gesundheitsausschuss sowie dem Petitionsausschuss an. Neben der Ausübung ihres Bundestagsmandats war Simone Borchardt bis 2023 als Geschäftsführerin einer Fachpflegeeinrichtung tätig. Zuvor übte sie mehrere leitende Funktionen in einer großen deutschen Krankenkasse aus. Die studierte Gesundheitsökonomin steht dabei für eine praxisnahe Politik – besonders in ländlichen Regionen. Simone Borchardt engagiert sich als Abgeordnete für Mecklenburg-Vorpommern insbesondere für eine starke Pflege, bessere Arbeitsbedingungen im Gesundheitswesen und eine moderne, krisenfeste Gesundheitsversorgung für alle Generationen.

Prof. Dr. h.c. Christel Bienstein

Departmentleitung Pflegewissenschaft Universität Witten/Herdecke a.D., Präsidentin des Deutschen Berufsverbandes für Pflegeberufe (DBfK) a.D.

Prof. Dr. h.c. Christel Bienstein absolvierte eine Ausbildung zur Krankenschwester und studierte anschließend Lehramt und Diplompädagogik.

Nach Tätigkeiten als Krankenschwester auf verschiedenen Stationen leitete Prof. Dr. h.c. Christel Bienstein von 1990 bis 1993 das Bildungszentrum des Deutschen Berufsverbandes für Pflegeberufe. Von 1994 bis 2017 baute sie das Department für Pflegewissenschaft an der Universität Witten/Herdecke auf und leitete es.

Ihre Schwerpunkte liegen in der Pflegewissenschaft sowie in der Weiterentwicklung pflegerischer Konzepte, insbesondere der Basalen Stimulation, der Kinästhetik und der Versorgung von Menschen im Wachkoma.

Darüber hinaus engagierte sie sich über viele Jahre in berufspolitischen und fachlichen Gremien, unter anderem als Präsidentin des Deutschen Berufsverbandes für Pflegeberufe, im Präsidium des Deutschen Pflegerats, in der Enquete-Kommission „Situation und Zukunft der Pflege NRW“, in der Konzertierten Aktion Pflege sowie im unabhängigen Beirat zur Vereinbarkeit von Pflege und Beruf.

Für ihr Wirken wurde sie mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit einer Honorarprofessur der Universität Bremen, dem Bundesverdienstkreuz am Bande, dem Deutschen Pflegepreis und der Ehrendoktorwürde der Universität Witten/Herdecke.

Prof. Dr. Mark Schweda

Leiter der Abteilung für Ethik in der Medizin am Department für Versorgungsforschung der Fakultät VI – Medizin und Gesundheitswissenschaften der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg

Prof. Dr. Mark Schweda studierte nach dem Abitur Philosophie, Neuere deutsche Literatur und Publizistik in Berlin sowie Philosophie an der Universität Nottingham. 2005 schloss er sein Studium der Philosophie an der Humboldt-Universität zu Berlin mit Auszeichnung ab, 2012 promovierte er dort „summa cum laude“. 2015 habilitierte er sich an der Medizinischen Fakultät der Georg-August-Universität Göttingen und erhielt die Venia legendi für „Ethik, Theorie und Geschichte der Medizin“.

Seine wissenschaftlichen Stationen führten ihn unter anderem nach Münster, Göttingen und Tübingen. Nach Tätigkeiten als wissenschaftlicher Mitarbeiter, Junior Research Fellow und Vertretungsprofessor ist er seit Dezember 2018 Professor für Ethik in der Medizin an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg.

Prof. Dr. Mark Schweda wurde für seine wissenschaftliche Arbeit bereits mehrfach ausgezeichnet. Zu seinen Auszeichnungen zählen unter anderem der Wolf-Erich-Kellner-Gedächtnis-Preis der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit, der ihm im November 2013 verliehen wurde, der Karl-Alber-Preis des Philosophischen Jahrbuchs aus dem September 2014 sowie das Junior Research Fellowship for the Ethics of Living des Lichtenberg-Kollegs Göttingen beziehungsweise des Göttingen Institute for Advanced Study, das er von Januar 2014 bis März 2015 innehatte. Im Juli 2016 erhielt er zudem den Habilitationspreis der Medizinischen Fakultät der Georg-August-Universität Göttingen.

Annette Simon

Referentin für politische Arbeit, Deutsche Stiftung Patientenschutz, Berlin

Annette Simon wurde im Juli 1983 geboren. Sie studierte Politik- und vergleichende Kulturwissenschaft. Anschließend war sie als Büroleiterin und wissenschaftliche Mitarbeiterin beim Vorsitzenden der Arbeitsgruppe Bildung und Forschung der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Albert Rupprecht, MdB, tätig. Danach arbeitete sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin bei Annette Widmann-Mauz, MdB, Staatsministerin bei der Bundeskanzlerin und Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration. Seit 2019 ist sie politische Referentin bei der Deutschen Stiftung Patientenschutz.

Norbert Lütke

Zweiter Vorsitzender dbb bundesseniorenvertretung

Norbert Lütke, Mitglied der komba gewerkschaft im dbb, wurde am 16. Mai 1953 geboren und lebt in Beckum.

Norbert Lütke absolvierte seine Ausbildung zum Beamten des mittleren Dienstes bei der Stadt Beckum und setzte seine Tätigkeit als Stadtassistent bei der Stadt Beckum im Kulturamt fort. Nach dem Dienst als Zeitsoldat bei der Bundeswehr begann er am 1. Januar 1975 seine Tätigkeit als Verwaltungsangestellter bei der Kreisverwaltung Warendorf. Seit Dezember 1989 bis zu seiner Freistellung als Personalratsvorsitzender war er Sachgebietsleiter im Sozialamt.

Von 1981 bis 1993 und von 1998 bis 2004 setzte sich Norbert Lütke als Personalratsmitglied für die Interessen der Mitarbeitenden der Kreisverwaltung Warendorf ein.

Von Dezember 2004 bis zu seinem Eintritt in den Ruhestand nahm er das Amt des Personalratsvorsitzenden wahr.

1976 trat Norbert Lütke in die komba gewerkschaft ein. Von 1984 bis 1993 und von 1998 bis 2022 war er Vorsitzender der Kreisverbandes Warendorf. Seit 1988 ist er Mitglied des Landesvorstands der komba nrw. Er ist Vorsitzender sowohl der Seniorenvertretung der komba nrw als auch der Bundesseniorenvertretung der komba.

Norbert Lütke ist seit 2020 Zweiter Vorsitzender der dbb bundesseniorenvertretung und wurde am 16. Oktober 2023 wiedergewählt.

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