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Sozial- und Erziehungsdienst: Mehr Wertschätzung und bessere Eingruppierung

Bereits im September hat der dbb die Eingruppierungsregelungen für den Sozial- und Erziehungsdienst (SuE) zum 31. Dezember 2014 gekündigt. Wann genau die Verhandlungen im Jahr 2015 beginnen, steht noch nicht fest, aber die Vorbereitungen laufen bereits auf Hochtouren.

Bereits jetzt haben sich Schwerpunkte herauskristallisiert, die Gegenstand der Tarifverhandlungen sein werden. Die Beschäftigten verdienen eine größere Wertschätzung. Diese soll sich in einer deutlich besseren Eingruppierung, aber auch in guten Arbeitsbedingungen niederschlagen. Zusätzliche Aufgaben, insbesondere im Bereich der Leitungsfunktionen, werden nicht ausreichend gewürdigt. Auch das wollen wir ändern. Den gestiegenen psychischen und physischen Anforderungen sollte ebenfalls Rechnung getragen werden.

„Die Einkommen der Kolleginnen und Kollegen im Sozial- und Erziehungsdienst sind vergleichsweise zu der Verantwortung, die sie tagtäglich für Menschen übernehmen und den Beitrag, den sie für die Gesellschaft leisten, viel zu gering. Das darf so nicht weiter bestehen“, sagte Andreas Hemsing, stellvertretender Vorsitzender der dbb Bundestarifkommission und Verhand-lungsführer bei den anstehenden Tarifverhandlungen mit der Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände (VKA).

Am 18. Dezember 2014 wird die dbb Bundestarifkommission auf Grundlage der Gespräche mit den Fachgewerkschaften die konkreten Forderungen beschließen. Im Januar 2015 werden wir diese Beschlüsse erneut mit den Kolleginnen und Kollegen vor Ort im Rahmen der Wertschätzungstage rückkoppeln, bevor es im Frühjahr in die Verhandlungen geht. Dann wird es darum gehen, gegenüber den Arbeitgebern auch in der Öffentlichkeit unsere Entschlossenheit zu zeigen.

 

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