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    Senioren im Gespräch

Tag der älteren GenerationÄltere bereichern die Gesellschaft

Die dbb bundesseniorenvertretung fordert, Senioren und Seniorinnen aktiv in Gesetzgebungsprozesse einzubeziehen und als Mitgestaltende unserer Demokratie zu verstehen.

„Am Tag der älteren Generation, der in diesem Jahr auf den 1. April fällt, möchte ich unseren Dank an all jene richten, die unsere Gesellschaft mit Erfahrung, Fürsorge und Engagement bereichern. Ältere Menschen tragen einen unschätzbaren Wert in sich: Sie geben Wissen und Lebensweisheit weiter, unterstützen Familien, übernehmen Kinderbetreuung und helfen als verlässliche Stützen in den unterschiedlichsten Lebenslagen“, so der Vorsitzende der dbb bundesseniorenvertretung, Horst Günther Klitzing.

Viele Seniorinnen und Senioren engagierten sich darüber hinaus im Ehrenamt, pflegen Bedürftige, unterstützen soziale Projekte und sind für ihre Mitmenschen da. Ihre Lebenserfahrung macht sie besonders resilient – sie hätten schwierige Zeiten gemeistert und zeigten, wie Widerstandskraft und Gelassenheit durch Herausforderungen tragen können.

dbb bundesseniorenvertretung nimmt den Tag der älteren Generation jedoch auch zum Anlass, um klare politische Weichenstellungen einzufordern: „Wir als dbb bundesseniorenvertretung beharren darauf, Ältere konsequent auf Augenhöhe in sie betreffende Gesetzgebungsprozesse einzubeziehen und sie nicht als Belastung, sondern als aktive Mitgestaltende unserer Demokratie zu verstehen“, unterstrich der dbb-Seniorenchef. „Besondere Sorge bereitet uns die Entwicklung der Alterssicherung. Wir fordern eine verlässliche, armutsfeste Alterssicherung, die Stärkung der eigenständigen Beamtenversorgung sowie bessere Absicherung von Geringverdienenden und langjährig Erwerbstätigen, um Altersarmut wirksam zu verhindern.“

Gute Gesundheits- und Pflegepolitik sei eine soziale Sicherungsleine im Alter, so Klitzing weiter. Die dbb bundesseniorenvertretung setzt sich deshalb für eine hochwertige, bezahlbare medizinische und pflegerische Versorgung in Stadt und Land ein, für bessere Arbeitsbedingungen in Pflegeberufen sowie für eine bessere Anerkennung pflegender Angehöriger – etwa durch eine gerechte Entgeltersatzleistung nach dem Vorbild des Elterngeldes. 

„Alle Lebensalter müssen gleichwertig behandelt werden. Eine solidarische und zukunftsfeste Politik nimmt die Bedürfnisse der Älteren ernst – nicht nur an Gedenktagen, sondern an jedem Tag des Jahres“, erklärte Klitzing.

Hintergrund: Der Tag der älteren Generation soll durch Aktionen und Veröffentlichungen auf die Situation und die Belange älterer Menschen aufmerksam machen. Er wurde 1968 durch die Kasseler Lebensabendbewegung (LAB) ins Leben gerufen und wird seitdem an jedem ersten Mittwoch im April begangen.

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